Ab März 2027 fährt Nox Mobility seinen ersten Nachtzug zwischen Hamburg und München
Buchung ab sofort möglich

Nox Suites bei Nacht
Ab März 2027 fährt Nox Mobility seinen ersten Nachtzug zwischen Hamburg und München
Betriebsstart am 23. März 2027, Buchung ab sofort auf noxmobility.com, ab 65 Euro
Nox Suites: Privater Bereich mit Sitz und Lounge-Funktion zum Arbeiten und Ausruhen
Bis 2035 soll ein Verbindungsnetz aus 100 europäischen Städten aufgebaut werden
Berlin, 23. September 2026 – Das Berliner Nachtzug-Startup Nox Mobility nimmt im März 2027 Fahrt auf. Auf der InnoTrans in Berlin enthüllt Nox Mobility heute den ersten fertigen Waggon und öffnet gleichzeitig den Ticketverkauf. Ab dem 23. März 2027 fährt der Nachtzug zunächst dreimal pro Woche in jede Richtung zwischen Hamburg und München, mit Halt in Bremen und Augsburg. Tickets kosten ab 65 Euro für eine einfache Fahrt und sind ab sofort online auf noxmobility.com buchbar. An Bord reist jeder Fahrgast in einer eigenen „Nox Suite“: tagsüber ein Arbeitsplatz, abends eine Lounge zum Entspannen.
Ein neues Reiseerlebnis mit Boutique-Hotel-Charme an Bord
Nox Mobility will eine neue Kategorie des Reisens schaffen, in der sich Einsteigen wie Nachhausekommen anfühlt und die Reise erst mit der erholten Ankunft am Ziel endet. An Bord erwarten Fahrgäste durchdachtes Design und Service, wie man ihn aus dem Boutique-Hotel kennt.
Zum Start fahren die Züge zwischen Hamburg und München mit den „Nox Suites“. Jeder Reisende erhält einen eigenen Bereich mit großem Sitz, einem Tisch zum Arbeiten und Essen, Stauraum für großes Gepäck und Steckdosen in greifbarer Nähe. In der Lounge-Position bietet der Sitz zwei Meter Platz zum Ausstrecken entlang des Fensters.
Auf der InnoTrans zeigt Nox Mobility zusätzlich einen ersten Blick auf die „Nox Rooms“, das künftige Flaggschiffprodukt mit privaten Zimmern für ein oder zwei Personen. Die „Nox Rooms“ sollen ab 2029 Teil der Nox-Flotte werden.
Langfristig will Nox Mobility die Reise über die Fahrt hinaus denken: Über die eigene Buchungsplattform sollen künftig auch Zusatzleistungen am Reiseziel wie Duschmöglichkeiten, Coworking-Plätze oder Hotelzimmer für mehr Komfort buchbar sein.
„Nachtzugfahren heißt in Europa bis heute: Man teilt sich eine Kabine mit vier Fremden und hofft, dass die Fahrt einigermaßen erträglich wird. Bei Nox Mobility hat jeder Fahrgast seinen eigenen Bereich, in dem er arbeiten und ausruhen kann. Am Ende soll eine Nacht im Nox-Zug alles vereinen, was sonst drei Buchungen braucht: die Fahrt, die Übernachtung, den Morgen am Ziel“, sagt Thibault Constant, Mitgründer von Nox Mobility. „So bringen wir Gastfreundschaft in Bewegung. Der Zug ist das Herzstück, aber erst der Anfang.“
Eine der meistgeflogenen Inlandsstrecken bekommt einen Nachtzug
Hamburg–München ist eine der meistgeflogenen Inlandsstrecken Deutschlands. 2024 hoben allein zwischen den beiden Städten mehr als 1,2 Millionen Fluggäste ab. Zum Auftakt steuert Nox Mobility zwei der stärksten Wirtschaftsstandorte des Landes an. Mit Bremen und Augsburg nimmt er unterwegs zwei Städte mit, die im Fern- und im Flugverkehr bislang stiefmütterlich behandelt wurden.
Die erste Verbindung führt zwischen Hamburg und München, mit Halten in Bremen und Augsburg, jeweils am Hauptbahnhof. Der Zug fährt in Hamburg um 21:22 Uhr ab und ist am nächsten Morgen um 8:14 Uhr in München, mit Zwischenhalten in Bremen um 22:30 Uhr und in Augsburg um 7:35 Uhr. In der Gegenrichtung startet er in München um 21:20 Uhr und ist um 8:27 Uhr in Hamburg, mit Zwischenhalten in Augsburg um 21:51 Uhr und in Bremen um 7:20 Uhr.
„Wer die Mobilitätswende voranbringen will, muss gerade auf längeren Strecken attraktive Alternativen zum Flugzeug schaffen. Nachtzüge können dabei eine wichtige Rolle spielen: Sie verbinden große Städte komfortabel und klimafreundlich über Nacht“, sagt Dr. Anjes Tjarks, Senator Freie und Hansestadt Hamburg. „Die neue Verbindung von Nox Mobility stärkt den Bahnverkehr in Deutschland und den Mobilitätsstandort Hamburg. Und wenn künftig immer mehr europäische Metropolen über Nacht miteinander verbunden werden, wächst Europa auch auf der Schiene weiter zusammen.“
Erholt ankommen, statt einen halben Arbeitstag zu verschwenden
Für Geschäftsreisende rechnet sich die Fahrt mit Nox Mobility doppelt. Laut Geschäftsreiseanalyse 2026 des Verbands Deutsches Reisemanagement liegt die Bahn bei Inlandsreisen inzwischen deutlich vor dem Flugzeug. Die Gründe: Kosten, CO2-Bilanz und Reisezeit, die sich als Arbeitszeit nutzen lässt. Von den 116,1 Millionen Geschäftsreisen, die 2025 in Deutschland unternommen wurden, dauerten die meisten ein bis drei Tage. Bei einem Flug ist schnell ein halber Arbeitstag weg. Wer abends gegen 21 Uhr in München einsteigt und morgens um 8 Uhr mitten in Hamburg ankommt, spart sich Flughafentransfer, Sicherheitskontrolle und eine Hotelnacht gleich mit.
Schneller als die Branche: 100 europäische Städte bis 2035
Nox Mobility wurde 2025 von Simply-Railway-Gründer und Trainfluencer Thibault Constant, FlixTrain-Projektmanager Janek Smalla und Mobility-Unternehmer und -Investor Artur Hasselbach gegründet. Im April 2026 sicherte sich das Unternehmen eine Pre-Seed-Finanzierung über zwei Millionen Euro, angeführt von IBB Ventures.
Fünf Monate später steht der erste fertige Waggon auf der Berliner Messe, in sechs Monaten soll er über die Schienen rollen. Damit schlägt Nox Mobility ein neues Tempo an, denn neue Verbindungen brauchen in der traditionellen Bahnbranche üblicherweise über fünf Jahre.
„Nox Mobility baut weit mehr als einen neuen Bahnbetreiber auf. Hier entsteht eine eigenständige Reisekategorie neben Fliegen und Hotellerie“, sagt Roman Pimonov, Senior Investment Manager IBB Ventures. „Wir sehen darin enormes Marktpotenzial, das weit über die erste Strecke hinausreicht.“
Über Nox Mobility
Nox Mobility baut eine neue Generation von Nachtzügen, die Übernachtreisen per Bahn zur naheliegendsten Alternative zum Kurzstreckenflug machen sollen – für Freizeitreisende ebenso wie für Geschäftsreisende in ganz Europa. Gegründet 2025 von Thibault Constant, Janek Smalla und Artur Hasselbach, wird Nox von IBB Ventures, dem italienischen Investor Tommaso Lucca sowie Experten und Unterstützern aus der Hospitality- und Bahnbranche unterstützt, darunter HomeToGo-Mitgründer und CEO Dr. Patrick Andrae. Mehr Informationen unter: https://noxmobility.com/de
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